1978 stellte der Diplom-Ingenieur Klaus Fischer auf der Tonmeistertagung in Berlin ein digitales Multieffektgerät namens Audios vor. Das Gerät basierte auf einem Audio-Ringspeicher, aus welchem sich weitere Soundeffekte wie Delay, Echo, Doppler-Effekt, Chorus, Flanging und Pitch Transposing generieren ließen. Zudem verfügte das Gerät über eine interessante Hold-Funktion, die das Gerät zu einem der ersten offiziellen Digital-Sampler der Welt werden ließ.
Er hatte enge Kontakt zu Künstlern und Produzenten wie Conny Plank und Peter Leunig, und hielt intensiv Kontakte zu Musikern und Komponisten aus der Experimentalszene, wobei er unter anderem auch Karlheinz Stockhausen kennenlernte.

„[…] Ja, für dich, für dich, als Musikinteressierter. Kann auch klassische Musik, was auch immer, was dir so direkt in den Sinn kommt. — Als ich noch nie was hörte von den Beatles, ich wusste nicht wer das ist, ich saß bei meinen Eltern im VW Käfer mit dem Transistor Radio, ich hörte Radio und es kam der erste Hit von den Beatles, entweder I wanna hold your hand oder was, also ich wusste nichts darüber. Normalerweise ist es ja so, als Teenager ist man beeinflusst von Freunden, was gut sein soll und was hip sein soll. Ich hörte es nur, ja, und es schlug ein bei mir und genauso schlug Jimi Hendrix ein mit Hey Joe. […] Aber auch Jazz, Dave Brubeck, Oscar Peterson kam dann und später dann natürlich Kraftwerk, Depeche Mode, da gibt es schon so einiges. Aber nicht Stockhausen. Stockhausen, immer wieder interessant, aber so kopflastig […].“