…ist unser erweiterter Podcast aus dem Umfeld der Redaktion von SooperRadio.
Sprecher: Gene Berlin
Es ist quasi alles möglich, obwohl der Moderator Gene Berlin als Gründer der „Kirche Eklektischer Elektrischer Religion“ seinen Schwerpunkt auf elektronische Musik legt.
„[…] Ja, du hast gesagt, dass du durch das DJing kommst. Bist du auch DJing? — Ja, wir haben auch ein Kollektiv. Wir machen Live-Sets. Wir spielen oft im Club der Visionäre. Und wir machen unsere eigene Musik. Wir haben einige Plattenveröffentlichungen auf Traktor Records, unserem Label. Aber wir sind auch Toningenieure und arbeiten an den meisten Berliner Clubs. […]“
Leo Solter macht seit den frühen 90er Jahren Musik. Zu erst vornehmlich mit elektronischen Klangerzeugern. Später zunehmend auch mit mechanischen und anderen akustischen Instrumenten. Zur Zeit arbeite er als freischaffender Komponist haupsächlich für das Theater. Ansonsten auch in diversen kleineren, musikalisch- performativen Projekten.
Leo Solter 2026
„[…] So, Leo. Bisschen Kooperation, ja? — Ja, schön. — Nicht wie deine Jugendlichen Deliquenten, die die ganze Zeit… Du übernimmst die Verhaltens… — Ja, sowas steckt an. — …Muster deiner Jugendlichen. Deliquenten. Wie sagt man denn? Patienten, die betreuen… Klienten? — Klienten. […]“
Der 19-Zoll Stammtisch in Berlin ist eine Institution geworden und wir haben Ron den Anstifter des ganzen in einem lockeren Gespräch.
Ron 2024
„[…] Es gibt halt immer so die Mode der Saison, und da gab es halt Circuit Banding, oder da gab es so Vintage 80s Sachen mit vielen Knöpfen rein, nachträglich reingebaut und so. In den letzten Jahren ist es mehr und mehr Eurorack geworden, aber es ist nicht darauf beschränkt, also solange es jetzt kein Laptop oder ein iPad ist, kann man damit alles hinstellen. Und eigentlich ist es auch immer interessanter, wenn jemand irgendein Spielzeug hat, womit er dann irgendwas Lustiges macht, das ist geiler, als wenn einer da seine 909 draufhängt und dann irgendwie einen Solo dafür drauf macht. — Die Leute, langweilig. […]“
Ein Gespräch mit Aditya Nandwana von Animal Factory, es sollte erkannt werden, was sein Lieblingsgenre ist, er reisst die Seiten mit seinen Verzerrern voll auf.
Aditya ist der Gründer und Chef-Entwickler von Animal Factory Amplification (AFA). Das Unternehmen wurde 2013 in Mumbai (Bombay), Indien, ins Leben gerufen. Er ist bekannt für das Design und die Herstellung von handgefertigten Boutique-Gitarrenpedalen, Eurorack-Synthesizer-Modulen und analogen Verzerrern.
Umgebung: Kugelförmige Ausbreitungen 2025
„[…] Nee, wir verwenden keine Akkus, also schon seit dem ersten Tag haben wir gesagt, das braucht man eigentlich gar nicht, weil, also Stromversorgungen sind überall und das braucht man irgendwie nicht einen neuen Akku zu kaufen, den alten wegzuschmeißen. Vor allem bei unserem Gerät, also bei Verzerrern eher weniger, aber bei anderen Sachen, also wie unser neuer, nagelneuer Faser, der frisst schon Strom und der braucht dann, also mit Akkus wäre es nicht gut. […]“
Ein Endgegner, im Herstellergespräch, Ģirts Ozoliņš von Erica Synths. Er ist der Gründer und kreative Kopf von Erica Synths, einem der weltweit führenden Hersteller von modularen Synthesizern und elektronischen Musikinstrumenten mit Sitz in Riga, Lettland.
Umgebung: Technisch Ideologisch 2025
„[…] Ja. Und ich denke, dass dies der Geist der Zeit ist. Jetzt, wo es diese Brücken zwischen der Geschichte gibt, wie Musique concrète. Und heutzutage mit dem, wo sich die beiden Enden treffen. — Ja. — Wie zum Beispiel mit dem motorischen Synthesizer […] — Ja. — Es gibt sie, ich spüre eine Art Renaissance von elektroakustischen Instrumenten. — Ja. — Ich könnte zustimmen. Und was wollte ich noch hinzufügen, darüber hinaus, weißt du, dass in dieser Renaissance der elektroakustischen Musik, ich wollte auf die Unternehmen feiern, die keine Angst haben, wie große Instrumente zu machen, wie Instrumente, die nicht militarisiert sind. Wissen Sie, es gibt natürlich eine Nische für für kleine Formfaktor-Instrumente, aber diese großen, wie frühe modulare Synthesizer, wie frühe experimentelle Studios, wie Karlheinz Stockhausen hatte dann mit diesen, äh, wissenschaftlichen Instrumenten. Sie waren also groß und es hat Spaß gemacht, sie zu spielen, weißt du? Das ist also einer unserer Ansätze zum Design der Instrumente. Wir wollen also wirklich, dass sie von Bedeutung sind. Ja. — Stimmt. […]“