Interview: Gur Milstein + Piero Fragola von Tiptop Audio

Gur Milstein + Piero Fragola 2026
Sooperradio+
Interview: Gur Milstein + Piero Fragola von Tiptop Audio
Loading
/

Tiptop Audio, unter der Leitung von Herrn Gur Milstein, ist ein Hersteller. Zu den bekanntesten Produkten zählen die Stackcables, Module sowie erschwingliche Gehäuse und Stromversorgungen. Darüber hinaus ist Tiptop Audio auf die Rekonstruktion klassischer Synthesizer spezialisiert, wobei besonderer Wert auf die akribische Detailgenauigkeit und die originalgetreue Wiedergabe der Geräte gelegt wird. Das Unternehmen entwickelt sowohl Synthesizer der Vergangenheit als auch der Zukunft.

Der italienische Multimedia-Künstler und Elektronik-Musiker Piero Fragola präsentiert Kompositionen seines aktuellen Soloprojekts Concrete Noir. Dieses Projekt zeichnet sich durch Darkwave und experimentelle modulare Elektronik aus.

„[…] das 10. Jahr in Folge, wir sind sehr glücklich, willkommen Gur und Piero von Tiptop Audio. […] Also, wir haben gerade Andreas Schneider gehört, wir lachen ein bisschen. Dies war ein Jingle, den jero den er aus einem Gespräch aufgebaut hat, von dem ich glaube, dass ich ein Teil davon war. Und ich ging zu tief in die Details der Programmänderungstechnologie und der Busboardsysteme ein und vor allem wie der Gate-Bus oder ob wir Programmänderungen senden sollten, bla, bla, bla. Und er sagte, ja, und vielleicht nicht zu viel von diesem Nerd-Talk-Zeug, so machen wir es nicht. Ich habe einen Atari, ich habe ein Tonbandgerät, verpiss dich. […] Also, ja, dafür ist er ein Genie. Und das ist wirklich der Geist von, ich liebe es, wie er uns demütigt und er uns in der Welt frei lässt und wir all unsere verrückten Sachen genießen können. — Wow, es sind 10 Jahre, es ist unglaublich. — Ja, es ist unglaublich für mich. Das erste Mal, als ich hierher kam, […] erinnere ich mich […] du warst auf der rechten Seite und du hattest schon die Mantis und du hattest welche, der Tip Top 1 Sampler war frisch und alles war grün und gelb. Und ich erinnere mich, dass es verrückt war, vom Silber, von den Z3000s und vom silbernen ZDSP zum weißen, gelben und grünen ZDSP mit neueren Karten zu gehen. Und dann war das ein bisschen wie der Stand der Technik, das Neueste, die Shimmer, Reverb und benutzerdefinierte DSP-Programmierung, wow und so und Ihre schönen Schlagzeugmodule. Und hier sind wir 10 Jahre später, ich kann nicht einmal glauben, dass es sich anfühlt, als wäre fast keine Zeit vergangen. Und es sind so viele Module später, Generationen von Technologie später, Dinge, die wir nicht geglaubt hätten. […]“

Interview: Tina Belmont als Synthbauerin

Tina Belmont 2026
Sooperradio+
Interview: Tina Belmont als Synthbauerin
Loading
/

Tina baut Minishynths.

„[…] Okay, live vom Superbooth 26, wir haben schon viel über ungewöhnliche Instrumente gesprochen, und jetzt haben wir Tina Belmont hier. Hallo, Tina. — Hallo. — Ich mache das Interview jetzt auf Englisch. Ich wollte dich nur vorstellen. Und Sie produzieren diese wunderbaren, stilvollen, praktischen Mini-Synthesizer. Können Sie, ich sehe, dass Sie sie in Holz, in Kunststoff, in wunderbaren Farben, orange, schwarz, gelb produzieren. Wie sind Sie auf die Idee gekommen, Ihre eigenen Synthesizer zu produzieren? […]“

Interview: F. Gudat von Dead Zeppelins

Florian Gudat 2026
Sooperradio+
Interview: F. Gudat von Dead Zeppelins
Loading
/

Er kreiert coole Hyperblipblob-Breakbeats und haut auch mal Live Modular Sessions raus als fl.o_flo.

„[…] Äh, äh, äh… Du hast Hallo gesagt und dann hab ich Hallo zurückgesagt. […] Genau, wir haben Hallo gesagt und dann haben wir unsere Instagram-Profile gecheckt und gemerkt, Ey, Mensch, Alter, voll der krasse Scheiß. Und dann, äh, hat Chris gesagt, jo, ich hab’n Kumpel, der hat hier so Labels. Und dann hab‘ ich mir das angehört und dann meinte ich, oh, krass, die Mucke, die da läuft, die, äh, ist ja mehr so Sample-basiert und sowas hab‘ ich doch vor vier Jahren auch mal gemacht. Und deswegen hab‘ ich mal gezeigt, was ich auf meinem OPZ so mache. Und es hat, äh, äh, äh, gleich gefunkt, sag‘ ich mal, dass wir das aufnehmen wollten. Und, weil davon gab’s ja auch noch kein Album. Wer kennt meine Musik? Niemand. Ich mach‘ sie nur für mich und für euch. […]“

Interview: LXC + Toni Wobble als Künstler

LXC 2026
Sooperradio+
Interview: LXC + Toni Wobble als Künstler
Loading
/

LXC aus Leipzig bewegt sich klanglich zwischen Ambient und Hardcore, mit Fokus auf gebrochene Beats, dubwise Soundscapes und massiven Subbass. Seit den frühen 1990er-Jahren aktiv – von experimentellen 8-Bit-Studien bis zum noisigen Drum-&-Bass-Liveact – veröffentlichte er zahlreiche Releases auf internationalen Labels und prägte die Szene mit seinem eigenwilligen Stil zwischen Jungle, Dub und radikaler Bassmusik.

Toni Wobble ist seit über zwanzig Jahren Musiker und seit mehr als zehn Jahren in Studio-Produktionen tätig. Seit fünf Jahren arbeitet er zudem professionell als Tontechniker. 2009 wurde er im Rahmen der Anti-Atom-Bewegung mit der Band „Gaggeldub“ zum Dubactivist und nutzte Dubmusik sowie Livestreams von politischen Aktionen, um seinen Bass als Werkzeug gegen unterdrückerische Systeme einzusetzen.

„[…] Ihr habt eben gerade auf dem Supersystem gespielt. — Corner, sehr schön. — Gekornert, ihr habt gecornert. — Am Strand. — Ja? — Bisschen Dub am Strand, bisschen verrücktes Zeug. Ist ja richtig gut. Ja? — Richtig laut. Also, der Sound rult den ganzen Platz. Man hört’s bis hier. Die eine Baseline. — Diese eine Baseline. Der Wummer, der jetzt hier gerade so… Genau, da aber wir. — Und da gibt’s diese feinen kleinen Knöpfe. — Die machen das wirklich. — Ja. — Und das ist so eine Freude, da dran zu drehen. — Das ist sehr gut. Die Naff-Nops. Ja. — Ihr durftet selber nopseln. — Ja, das ist da. Das ist schon Pflicht. — Also… Mit Erlaubnis vom Chef. Ja. Man… Also, kein Knopf sollte unberührt bleiben. Wurde auch nochmal extra eingemessen. […]“

Interview: Benjamin Weiss + Johannes von Dadamaschines

Dadamaschines 2026
Sooperradio+
Interview: Benjamin Weiss + Johannes von Dadamaschines
Loading
/

Dadamachines ist ein in Berlin ansässiges Studio für multisensorische Erlebnisse und Open-Source-Musiktechnologie, gegründet 2014 und geleitet vom Creative Technologist Johannes Elias Lohbihler. Mit einem engen Netzwerk aus Kollaborateurinnen und Freundinnen entstehen praxistaugliche, bühnenreife Tools sowie verspielte Instrumente für Musiker*innen.

Dadamaschines 2026

„[…] Ja, einer der ersten Gäste. Wir haben das gestern schon eingefädelt, weil wir wussten […], dass ihr schon hier seid, ihr seid um acht hier schon aufgeschlagen, ne? — Nach der Party gestern. — Wolltet ihr auf jeden Fall. Hat nicht so ganz geklappt, aber. — Ja, wir können jetzt Nerd-Geschwafel bringen, weil Andreas wollte das ja gerade will, habe ich gehört. […]“