Leo Solter macht seit den frühen 90er Jahren Musik. Zu erst vornehmlich mit elektronischen Klangerzeugern. Später zunehmend auch mit mechanischen und anderen akustischen Instrumenten. Zur Zeit arbeite er als freischaffender Komponist haupsächlich für das Theater. Ansonsten auch in diversen kleineren, musikalisch- performativen Projekten.
Leo Solter 2026
„[…] So, Leo. Bisschen Kooperation, ja? — Ja, schön. — Nicht wie deine Jugendlichen Deliquenten, die die ganze Zeit… Du übernimmst die Verhaltens… — Ja, sowas steckt an. — …Muster deiner Jugendlichen. Deliquenten. Wie sagt man denn? Patienten, die betreuen… Klienten? — Klienten. […]“
1978 stellte der Diplom-Ingenieur Klaus Fischer auf der Tonmeistertagung in Berlin ein digitales Multieffektgerät namens Audios vor. Das Gerät basierte auf einem Audio-Ringspeicher, aus welchem sich weitere Soundeffekte wie Delay, Echo, Doppler-Effekt, Chorus, Flanging und Pitch Transposing generieren ließen. Zudem verfügte das Gerät über eine interessante Hold-Funktion, die das Gerät zu einem der ersten offiziellen Digital-Sampler der Welt werden ließ.
Er hatte enge Kontakt zu Künstlern und Produzenten wie Conny Plank und Peter Leunig, und hielt intensiv Kontakte zu Musikern und Komponisten aus der Experimentalszene, wobei er unter anderem auch Karlheinz Stockhausen kennenlernte.
Klaus Fischer 2024
„[…] Ja, für dich, für dich, als Musikinteressierter. Kann auch klassische Musik, was auch immer, was dir so direkt in den Sinn kommt. — Als ich noch nie was hörte von den Beatles, ich wusste nicht wer das ist, ich saß bei meinen Eltern im VW Käfer mit dem Transistor Radio, ich hörte Radio und es kam der erste Hit von den Beatles, entweder I wanna hold your hand oder was, also ich wusste nichts darüber. Normalerweise ist es ja so, als Teenager ist man beeinflusst von Freunden, was gut sein soll und was hip sein soll. Ich hörte es nur, ja, und es schlug ein bei mir und genauso schlug Jimi Hendrix ein mit Hey Joe. […] Aber auch Jazz, Dave Brubeck, Oscar Peterson kam dann und später dann natürlich Kraftwerk, Depeche Mode, da gibt es schon so einiges. Aber nicht Stockhausen. Stockhausen, immer wieder interessant, aber so kopflastig […].“
Ein Gespräch mit der Franziska und anderen von der Berlin Modular Society.
Umgebung: Gegenblick 2025
„[…] Das ist, worum es geht hier. Diese Art von Musik, ja. Habt ihr das gehört gerade hier? Den Scheiß. Der ist der absolute Knaller Song. Der läuft ja hier heute den ganzen Tag schon in einer Heavy Rotation. Und deswegen haben wir jetzt hier die Berlin Modular Society, die sich genau um diese Art von Sound auch kümmert. […]“
Der 19-Zoll Stammtisch in Berlin ist eine Institution geworden und wir haben Ron den Anstifter des ganzen in einem lockeren Gespräch.
Ron 2024
„[…] Es gibt halt immer so die Mode der Saison, und da gab es halt Circuit Banding, oder da gab es so Vintage 80s Sachen mit vielen Knöpfen rein, nachträglich reingebaut und so. In den letzten Jahren ist es mehr und mehr Eurorack geworden, aber es ist nicht darauf beschränkt, also solange es jetzt kein Laptop oder ein iPad ist, kann man damit alles hinstellen. Und eigentlich ist es auch immer interessanter, wenn jemand irgendein Spielzeug hat, womit er dann irgendwas Lustiges macht, das ist geiler, als wenn einer da seine 909 draufhängt und dann irgendwie einen Solo dafür drauf macht. — Die Leute, langweilig. […]“
Cile ist eine Popmusikerin, die in das Kaninchenloch der Synthesizer gefallen ist. Wenn sie ihre Songs live aufbaut, verzerrt sie eingängige Melodien, wechselt zwischen Synthesizern und kontrastiert ihre sanfte Stimme mit dunklen Basslines.
Cile 2024
„[…] Erzähl doch mal, wie war denn das Konzert für dich? […] Wie war das irgendwie? Haben sich gut behandelt? — Ja, voll. Also für mich ist es für ein Grundgefühl mal ganz wichtig, ob der Soundcheck gut läuft, wie die Leute dann drauf sind und die waren alle sehr nett und hilfsbereit. — Ich hab ihnen noch vorher gesagt, die sollen nett sein. […]“